Kambodscha: Kochen lernen mit Mrs. Phat La

  • Kambodscha: Kochen lernen mit Mrs. Phat La
  • Kambodscha: Kochen lernen mit Mrs. Phat La
  • Kambodscha: Kochen lernen mit Mrs. Phat La
  • Kambodscha: Kochen lernen mit Mrs. Phat La
  • Kambodscha: Kochen lernen mit Mrs. Phat La

Nicht nur im Dorf, auch in Siem Reap ist Mrs. Phat La für ihre Kochkünste bekannt. Steht im Dorf eine Hochzeit ins Haus, ist sie als Köchin für das Festmahl zuständig. Heute weiht sie uns in ihre Geheimnisse ein und gemeinsam bereiten wir das Nationalgericht von Kambodscha zu: Amok.

Mit einem Strahlen im Gesicht begrüßt uns Mrs. Phat La in ihrer offenen Küche inmitten der Reisfelder. Wir versuchen es mit einem zögerlichen „Chom Riep Sua“ – ein „Guten Tag“ auf Khmer, das uns Ben auf der Fahrt hierher noch schnell beigebracht hat. Wir befinden uns einige Kilometer außerhalb von Siem Reap in einem typischen kleinen Dorf. Bauernhöfe, saftig-grüne Reisfelder, eine Schar von Kindern und viele freundliche Blicke prägen die Szenerie. Ein wahres Kontrastprogramm zur touristischen Pub-Street in der Innenstadt – das wahre Kambodscha eben. Gekocht wird über dem offenen Feuer, die Kräuter kommen frisch aus dem Garten und im Gegensatz zu manch einem anderen Kochkurs ist die Stimmung einfach relaxt.

So schmeckt Kambodscha

Gemeinsam mit einem Ehepaar aus Australien bereiten wir drei Gerichte zu: Bananenblüten-Salat, Amok und als Dessert gibt’s einen gefüllten Kürbis. Am spannendsten finden wir Amok. Das kambodschanische Fischcurry mit Kokoscreme wird im Bananenblatt gedämpft. Allein schon das Basteln eines solchen Körbchens unter der Anleitung der Frauen aus dem Dorf ist neu für uns. Geduldig zeigt mir eine der Frauen, wie mein Packerl perfekt wird und wo ich den Zahnstocher am besten fixiere. Zwischendurch lachen wir, gestikulieren und sprechen beide in unserer Muttersprache. Irgendwie versteht man sich beim Kochen ja doch ohne große Worte.

Dass wir dann doch alles richtig verstanden haben, zeigt der Geschmackstest: Mrs. Phat Las Rezepte schmecken hervorragend. Das Fisch-Amok schmeckt nach Kaffir-Limette und Zitronengras, ohne den Fisch-Geschmack zu überdecken. Anders als bei einem klassischen Curry ist die Konsistenz fester – was natürlich am Ei liegt. Der Bananenblüten-Salat ist – wie erwartet – ein Traum und trotz meiner Abneigung gegen Kürbis schmeckt mir sogar die Nachspeise.

Am Ende des Abends sind wir nicht nur pappsatt, sondern fasziniert von der Gastfreundschaft, die wir in den letzten Stunden erfahren durften. Zum Schluss überrascht mich einer der Jungs aus dem Dorf noch mit einer selbstgepflückten Blume vom Feld. „Be careful, you’ve got a competitor“, warnt Ben Flo noch vor meinem neuen Verehrer.

Die Countryside Cooking Class in Kambodscha

Für uns war die Countryside Cooking Class in Siem Reap eine der besten Kochschulen, die wir bisher in Südostasien gemacht haben. Dies liegt hauptsächlich an der persönlichen Atmosphäre, der unkomplizierten und gleichzeitigen professionellen Abwicklung und am Kontakt mit den Einheimischen im Dorf. „From the smallest details to the larger pictures, our company seeks to share the Cambodia that Cambodian people live, day in, and day out, while making you feel like a special guest in our home“, so Ben Jamen. Mit einem Teil der Einnahmen unterstützt Bens Social Business außerdem die lokale Community und die rund 65 Kinder, die dort leben.

Weitere Infos findet ihr unter: http://www.countrysidecookingclass.com

Das Rezept zum leckeren Nationalgericht von Kambodscha folgt bald ;-)!

Share this Story

Weitere Geschichten

Hinterlasse eine Nachricht

Deine E-Mailadressse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert *


*