Thai-Food für Anfänger

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Wer zu Fuß in Bangkoks Straßen unterwegs ist, dem werden schnell wunderbare Gerüche von gegrilltem Fleisch und Gewürzen in die Nase strömen. An so gut wie jeder Ecke stehen Streetfood-Lokale, wo die Einheimischen sich jederzeit ihr Essen frisch zubereiten lassen. Gegessen wird immer und häufig am Tag, dafür jedoch in kleineren Portionen. Wichtigstes Grundnahrungsmittel dabei ist der Reis. Das Wort „Essen“ bedeutet eigentlich auf Thai auch „Reis essen“. :-) Wir haben uns bereits ganz gut darauf eingestellt, dass auch schon in der Früh warm gegessen wird und dabei auch Nudeln, Reis, gegrillte Spieße oder das beliebte „Fried Morning Glory“ (Wasserspinat) auf den Tisch kommen.

Keine Stäbchen

Wichtigste Regel beim Essen: Löffel und Gabel verwenden. Die Thais verwenden keine Stäbchen, außer in Ausnahmefällen bei chinesischen Nudeln oder Thaisuppen. Der Löffel wird in der rechten Hand gehalten und die Gabel dient nur dazu, die Portion mundgerecht auf den Löffel zu bringen. Auch gewürzmäßig hat der Esser die Wahl: Fischsauce, Chili-Sauce, Zucker und Essig. Die Saucen stehen fast immer am Tisch und man kann hier dem Essen nochmals eine persönliche Note verleihen.

Scharf – schärfer – „Pet Mak Mak“

Wer es nicht gewohnt ist, sehr scharf zu essen, der sollte hier etwas aufpassen. Wer nicht im Hotel isst, sondern auf der Straße (wo es logischerweise viel besser schmeckt!!!), der kann sich darauf einstellen, dass viele Gerichte wirklich auch scharf sind. „Pet Mak Mak“ ist hierbei der Ausdruck für „sehr scharf“! Dieser sollte mit Bedacht gewählt werden. Gerade auch bei Salatgerichten, wie z.B. dem „Papaya-Salat“ wird ordentlich mit Chili gewürzt. Daher besser nachfragen oder sich an das zusätzliche Schwitzen in der heißen Sonne gewöhnen.

Streetfood-Essen im Einkaufszentrum!?

Etwas komisch haben wir persönlich die aktuelle Entwicklung gefunden, dass „Streetfood“ in fast gleicher Qualität und Preis nun auch im Einkaufszentrum zu genießen ist. Beispiel dafür ist das Terminal 21, im 5. Stock gibt es hier den Pier 21, der eine riesige Auswahl an Speisen und dies zu sehr günstigen Preisen bietet. Ja, es schmeckt sehr gut und steht damit sicher in Konkurrenz zu den Garküchen auf den Straßen. Das Flair fehlt aber natürlich. Schade finden wir auch, dass die Soi 38, eine der bekanntesten Adressen für Streetfood, aktuell bald ein Ende haben wird, weil hier ein neuer Eigentümer andere Pläne mit der Straße hat.

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