Wie macht Mama eigentlich … Scheiterhaufen?

Wie macht Mama eigentlich … Scheiterhaufen?

Wenn es ein Gericht gibt, das Kindheitserinnerungen bei mir weckt, dann ist das Scheiterhaufen. Von Flo gehasst, von mir geliebt, gibt es diese Mehlspeise meist dann, wenn wir Semmeln, Striezeln oder Weihnachtskekse übrig haben. Zuhause kam der Scheiterhaufen aber vor allem zur Zeit der Zwetschkenernte auf den Tisch. Denn mit Zwetschken oder Marillen schmeckte Mamas Scheiterhaufen einfach unverbesserlich … 😉

Für Mamas Scheiterhaufen braucht ihr (Zutaten für 4 Personen):

  • 4 altbackene Semmeln (alternativ: Striezel, Milchbrot, …)
  • 1/2 kg säuerliche Äpfel (alternativ oder zusätzlich: Rhabarber, Zwetschken oder Marillen)
  • 350 ml Milch
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiklar + einige Löffel Zucker
  • eine Hand voll Rosinen
  • Zitronensaft
  • Zimt
  • 8 dag Zucker
  • 4 dag Butter

Milch, Eigelb und einige Löffeln Zucker miteinander verquirlen. Äpfel blättrig schneiden, mit etwas Zitronsaft, dem restlichen Zucker, Zimt und Rosinen vermengen. Wer mag, kann auch noch Keksbrösel oder Nüsse hinzufügen. Gibt dem Ganzen einen Apfelstrudel-artigen Geschmack.

Semmel in Scheiben schneiden und in der Eiermilch tunken. Den Boden einer Auflaufform einfetten und lagenweise mit den Semmeln und dem Apfel-Gemisch auslegen. Die letzte Schicht soll aus Semmeln bestehen. Mit der restlichen Eiermilch übergießen und bei 180 Grad Celsius eine halbe Stunde lang backen.

In der Zwischenzeit Eiklar und etwas Zucker zu Eischnee schlagen und zügig mit einer Teigkarte auf dem Auflauf verteilen. Wenn der Eischnee goldbraun ist, kann der Scheiterhaufen aus dem Backrohr!

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

 

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