Wir wollten doch nur kochen … !?

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In Vietnam ist vieles anders – so auch unser heutiger Kochkurs in Hoi An. Ein Erlebnis war dieser Vormittag auf alle Fälle, kochtechnisch haben wir aber nur wenig dazu gelernt.

Coconut Forest, Hoi An. Irgendwo inmitten von Water Coconuts, Gestrüpp und wunderschöner Landschaft hört man ein lautes und melodisches „Aleeealeeealeee“. Wir sitzen in einem runden, blauen Korbboot und die Frau, die das Boot lenkt hat lauter Unfug im Kopf. Im positiven Sinn natürlich. Sie singt, lässt uns wie in einem Karussell am Wasser herumwirbeln, hängt sich an andere Boote dran und überreicht uns einen Heuschreck und zwei Ringe, die sie aus Palmenblättern gebastelt hat. Ein ziemlicher Spaß, wären da nicht auch noch die gefühlten 1000 anderen Touristen, mit denen wir im selben Boot sitzen. Naja, nicht direkt im selben Boot, aber metaphorisch schon.

Kochen und mehr, viel mehr …

Dies ist der dritte Programmpunkt, den unser Kochkurs verspricht. Zuvor eilten wir alle in Gänsemarsch über den Markt und bestaunten Minze, Ingwer und Basilikum (*räusper*, hätte ich jetzt dann doch selbst wiedererkannt …!) Mit dem Boot ging es dann den Fluss abwärts in Richtung Cam Thanh. Wie durch ein Wunder gab es mitten auf dem Fluss plötzlich ein Fischerboot, das die Netze drei Mal auswerfen musste. Und wie durch ein Wunder bauten sich die anderen Touristenboote rundherum auf. „Drei, zwei, eins, Foto!!!“, animierte uns unser Tourguide voller Motivation. Muss der sich gefreut haben, dass die Fischer gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. 😉

Reichlich Essen für alle

Irgendwann erreichen wir dann doch die Kochschule. Am Menüplan stehen Bánh xèo (eine Art vietnamesischer Pancake mit Schweinefleisch, Shrimps und Sojasprossen), vietnamesische Frühlingsrollen, „Fish in Claypot“und Papayasalat. Ein Rezeptheft scheint es heute nicht zu geben. Notwendig ist dies bei der Einfachheit der Gerichte allerdings nicht. Als wir dann auch noch die Fertigmischung für Bánh xèo entdecken, müssen wir und viele andere dann doch schmunzeln. Nachdem wir alle viel gelernt und gekocht haben (Achtung, Sarkasmus!) bereitete das Restaurant dann noch ein paar weitere Speisen für uns zu – unter anderem Muscheln mit Erdnüssen aus dem Fluss, in dem wir vorher noch so lustig dahin gepaddelt sind. Die endgültigen Gerichte waren mehr als ausreichend und geschmacklich ok, wenn auch mit reichlich Öl gesegnet. Dies ist allerdings in Vietnam keine Seltenheit …

Fazit: Selber schuld, wir hätten uns einfach besser über die Tour informieren sollen. Fazit 2: So sehr ich Vietnam auch mag – ich vermisse die thailändische Küche! Mehr dazu beim nächsten Mal 😉

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