Fünf Foodies in Amsterdam – ein kulinarischer Kurztrip

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Was macht man zu fünft in Amsterdam wenn man nur zwei volle Tage Zeit dafür hat, die Stadt zu erkunden? Am besten, sich kulinarisch vorarbeiten :-) Dass Amsterdam in dieser Hinsicht weit mehr zu bieten hat, als Gouda und Brownies, haben wir schnell erkannt. Hier ein paar Tipps für euren nächsten Amsterdam-Trip.

Frühstücken in Amsterdam: Von vegan bis kalorienreich …

Wir haben auf das kontinentale Frühstück im Hotel verzichtet und machten uns gleich am frühen Morgen auf kulinarische Entdeckungstour. Ob vegane Bananen-Pancakes im „Boulangerie“ (etwas zuuuu gesund für unseren Geschmack ;)), ein Frühstückssaft am Markt oder deftige Frühstücksideen: Finden lässt sich sicher für jeden Geschmack etwas. Eines unserer Favoriten unter den Frühstückscafés war gleich gefunden: Im „Omelegg“ gibt es sowohl süße, als auch deftig-herzhafte Omelett-Variationen mit kreativen Namen wie „Viking Fisherman“ (Geräucherter Lachs mit Creme Fraiche) oder „Greek Weeding“ (Feta, Zwiebel, Tomaten und Schnittlauch). Unglaublich lecker, vergleichsweise günstig und eine gemütliche Atmosphäre. Ebenso empfehlenswert ist das „Coffee & Coconut“. Früher war das mal ein Kino, jetzt super stylisch umgebaut in ein(e) Kaffee/Bar auf mehreren Stockwerken, wo es neben Drinks auch sehr gutes Essen gibt.

I amsterdam, Bols und Genever

Ein unbedingtes Must-See für Foodies ist das „House of Bols“ – ein Cocktailmuseum in der Nähe vom Reichsmuseum (Tipp am Rande: Dort läuft gerade die aktuelle Rembrandt-Ausstellung. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, könnt ihr euch am Vorabende bereits online Tickets sichern.“) Unterwegs kommt ihr auch beim 23,5 Meter langen Slogan „I amsterdam“ vorbei – das typische Fotomotiv für Amsterdam-Besucher. Ganz besonders lustig, wenn ihr nach dem ein oder anderen Cocktail im House of Bols versucht, für einen Schnappschuss raufzuklettern. Der Slogan wurde ursprünglich für eine Marketingkampagne entwickelt und ist mittlerweile gar nicht mehr aus der Stadt wegzudenken.

Das Bols Museum entführt euch in eine tolle Geschmacks- und Geruchswelt von Likören und Genever. Der Niederländer Lucas Bols schuf 1575 auf der Basis der in seiner Stadt umgeschlagenen Gewürze einige Spirituosen, die bis heute hergestellt werden. Dazu gehört der Curaçao Blue, den viele von euch vielleicht vom Cocktail „Swimming Pool“ ein Begriff ist. Genever bzw. Jenever ist ein Wacholderschnaps mit mindestens 35 % vol. Alkoholgehalt. Er ist ein bis heute in traditioneller Rezeptur weiter gepflegter Vorläufer des Gin. Natürlich gibt es in diesem Museum nicht nur etwas zu sehen, sondern auch etwas zum Riechen, Kosten und Ausprobieren. So könnt ihr viele Geschmacksrichtungen des Bols Liköre „erriechen“ bzw. „erraten“. Denn ganz so einfach ist es gar nicht, sich nur auf seine Nase zu verlassen. Der Eintritt ins Museum inkludiert außerdem einen Cocktail sowie zwei Shots – wahlweise Genever oder Bols Liköre. In einer Video-Kabine könnt ihr euch außerdem im Cocktail-Shaken ausprobieren.

Hering Amsterdam

Käse und Märkte

Käse schließt den Magen, also auch unseren. Ein Tipp dazu: das „Kaashuistromp“ in Harleem! Neben der üblichen Vielfalt an Käsesorten gibt es hier auch die leckersten Snacks, die wir je gegessen haben – z.B. dunkles Focaccia mit Rosmarin, Tomaten, Käse, und vielem mehr … Hmmm…, dazu noch ein paar Kostproben vom Chilikäse, Gouda mit Kreuzkümmel und vielen weiteren Käsevariationen. Und ja, unser Magen ist in der Tat „geschlossen“, bzw. voll ;-).

Unseren zweiten und letzten Tag nutzten wir für die zahlreichen Märkte in der Stadt. Weniger Touristen, dafür günstige und leckere Sachen zum Essen findet ihr am Albert Cyp Markt. Von klassischen Fischspeisen (z.B. Hering im Brötchen), bis hin zu Friettjes und Co., kann man hier auch ausgezeichnete Waffeln mit verschiedenen Toppings essen. Eine frischgebackene Waffel mit Mini-Marshmallows und weißer Schokolade für die Mädels und eine Waffel mit Zartbitterschokolade für mich … Hmmmm…..

Nächster Stop war der Blumen- und Tulpenmarkt am Rembrandtplein. Hier konnten wir trotz eher noch kühler Temperaturen bereits die erste Blütenpracht erleben. Rundherum gibt es auch hier zahlreiche Geschäfte mit Käsespezialitäten zum Probieren. Wie z.B. auch eine „Old Amsterdam-Filiale“ mit besonderem Schuhwerk vor dem Schaufenster. Ein Foto sollte schon drinnen sein, wenngleich man das Touristische hier nicht abschütteln kann.

Gleich in der Nähe gibt es noch das „Vlaamse Friet Snackland“. Hier sollte man am besten nochmals die Pommes und eine „Frikandel spezial“ probieren, bevor man sich daheim wieder daran macht, sich die Kilos abzutrainieren. Frikandel ist das beliebteste Würstelgericht in Holland und wird hier noch mit Zwiebeln, Ketchup und Mayonnaise „verfeinert“.

Später am Abend und mit vollen Mägen gings dann wieder in Richtung Flughafen zur Heimreise nach Salzburg.

Ihr habt auch kulinarische Tipps für Holland? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

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