Living the Thai Way: Unser Abenteuer in Krabi

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Ao Luk/Krabi, 3.30 Uhr. Irgendwas streift ganz sanft meine Finger und reißt mich aus dem Schlaf. „Michi, die Maus ist wieder da“, höre ich. Flo sitzt aufrecht im gegenüberliegenden Bett in unserer Bambus-Hütte und stupst meine Hand an. Ich schrecke kurz auf, will aber nicht weiter gestört werden. „Und deshalb hast du mich aufgeweckt? Ich dachte schon, die Maus krabbelt über meine Hand!“ Als ob nichts gewesen wäre, kuschle ich mich wieder in mein hartes Bett hinein. Ja, irgendwo im Dach unserer Hütte namens „Singha“ wohnt eine Maus. Vor ein paar Tagen ist sie raus gehuscht. Kurz davor hat sie sich mit dem Gecko, der in unserer Gitarrenlampe sein Zuhause eingerichtet hat, einen Kampf geliefert. Seitdem glaube ich, dass uns die Geckos schon irgendwie beschützen.

Es ist die letzte Nacht bei unserem AirBnB-Host Kowit in Ao Luk, einem beschaulichen Ort, 35 Kilometer von Krabi Stadt entfernt. „Living the Thai Way“ ist der Titel von Kowits Anzeige, auf die wir bereits zuhause gestoßen sind. Die Unterkunft ist was sie verspricht: einfach, authentisch, inmitten von Bergen und Dschungel gelegen. Neben unserer Bambus-Hütten gibt es noch drei weitere. Außerdem zwei Hängematten, eine Feuerstelle für gemütliche Grillabende, eine kleine Bühne und einen riesigen Essplatz inmitten der Hütten. Wer dem roten Licht folgt, kommt zur Toilette. Sowohl das WC als auch eine einfache Dusche dürfen wir in Kowits Haus mitbenützen.

Mehr als nur eine spärliche Unterkunft

Besonders machen diese Unterkunft aber erst die Menschen: Kowit, seine Familie, seine Freunde, Locals, mit denen man Touren unternehmen oder einfach nur mal ein Glas Whiskey trinken kann. Gemeinsam mit ihnen haben wir Orte kennengelernt, die wir so als ganz normaler Tourist nie entdeckt hätten. Einen neuen Tempel zum Beispiel, der gerade noch in Bau ist. Der Aussicht von der Baustelle aus ist jedoch sensationell. Flüsse, in denen man bei klarem Wasser herrlich baden kann (leider hat es bei uns an den Tagen zuvor geregnet). Oder aber ein Bootstrip mit Kowits Freunden und anderen Gästen, bei der bereits die Anreise auf der Ladefläche eines Jeeps ein Abenteuer war. Kowits Traum ist es, ein „real social enterprise“ aus dieser neuen Form des Tourismus zu kreieren: „A form of tourism, which also grants distribution of income to the community creating assets for the locals“.

Von Feuershows bis zum allerbesten Barbecue

Kowit scheint nicht nur einer zu sein, der die Dinge in die Hand nimmt und an seinen Träumen festhält. Auch auf der Bühne inmitten der Bambus-Hütten zeigt er immer wieder, was in ihm steckt. Er liebt es, gemeinsam mit seinen Freunden Gitarre zu spielen, zu singen und zu jammen. Per Youtube hat er außerdem gelernt, wie man mit Feuerpois umgeht. Seine Feuershows sind ganz schön beeindruckend. Das allerbeste war aber mit Sicherheit seine leckere Grillerei, die er am letzten Abend für uns zubereitet hat. Hmmmm … Das Rezept für diese Spieße mit Fleisch, Chili und Ananas hätte ich noch gerne 😉 Vor allem die klassische Fischsauce mit Chilis und die Erdnusssauce waren ein Traum. Gemeinsam mit einem kühlen Leo-Bier der perfekte Abschluss für unseren Abenteuer-Trip im Süden Thailands.

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2 Comments

  1. Avatar

    Trixi Viehauser

    28. Januar 2016 at 15:46

    Voll lustig wias zuageht bei eich goar net gwusst dass Flo Ongst vor Mause hot

    Reply

    • Michaela

      Michaela

      24. Februar 2016 at 10:33

      Naja, Angst nicht direkt. Aber den Schlaf stört so eine Maus (die eine verdammt große Ähnlichkeit mit einer Ratte hatte!) schon 😉

      Reply

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